Grundlagen der Osteopathie

Der Körper funktioniert dank der Möglichkeit, Bewegungen auszuführen. Es handelt sich dabei nicht nur um die bekannten Bewegungen von Gelenken, sondern auch um feine, rhythmische und unbewusste Bewegungen von beinahe allen Körperstrukturen und Organen.

Der Rhythmus der Lunge und des Herzens sind allen bekannt, aber auch die Peristaltik des Darmtraktes, die Bewegungen des Blutes, der Lymphe sowie der Hirnflüssigkeit gehören dazu. Jede dieser Strukturen und jedes Gewebe, jedes Organ hat seinen eigenen Rhythmus.

Die Nieren beispielsweise legen pro Tag einen Weg von ca. 600 m zurück, bei jeder Einatmung 1, 5 cm nach unten, bei jeder Ausatmung 1, 5 cm nach oben. Der Osteopath spürt und erkennt diese Rhythmen. "Stillstand ist Rückschritt" sagt ein Sprichwort.

Umgekehrt könnte man auch sagen: Alles was lebt, bewegt, fliesst. Fliessendes Wasser wird immer wieder aufgefrischt, stillstehendes Wasser wird trübe und damit zu einem Ansteckungsherd. Das gleiche geschieht im Körper. Selbst ein geringer Bewegungsverlust von Organen oder Gelenken kann bereits zu einer Verschlechterung der Funktion und zu eventuellen Schmerzzuständen führen. Die Ursachen von Beweglichkeitsverlust sind sehr vielfältig.

Verstauchungen, Zerrungen, Entzündungen, Operationen bestimmte Narben (z. B. nach Blinddarmentfernung), aber auch bestimmte Lebensgewohnheiten und Ernährungsmuster können zu Bewegungseinschränkungen führen.

1. Der Körper ist eine funktionelle Einheit Körper, Geist und Seele bilden eine Einheit.  Der menschliche Organismus entwickelt eine konstante Wechselwirkung mit seiner Umgebung.

2. Die Struktur und die Funktion sind wechselseitig abhängig. Die Funktion wird von der Struktur bestimmt, und die Struktur resultiert aus der Funktion (Frei übersetzt nach A. T. Still).  So besitzen die Muskeln die Funktion der Mobilität und die Knochen haben die Aufgabe zu stützen. Eine Veränderung der Struktur hat zwangsläufig eine Veränderung der Funktion zur Folge (z. B. Arthrose).

3. Autoregulation oder Selbstheilung. Der Körper besitzt selbstregulierende Mechanismen, die imstande sind Krankheiten zu überwinden. Die osteopathische Behandlung soll dem Körper lediglich den Impuls zur Wiederherstellung dieser Autoregulation geben.

 

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Publiziert am: Freitag, 08. März 2013 (1584 mal gelesen)
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